Sea&Sea YS-110 vs. Sea&Sea YS-D2

Thomas Kirchrath hat die Frage vor 7 Monaten gestellt

Hallo Zusammen, gestern auf Madeira gelandet habe ich festgestellt, dass mein Blitz (Solo-Blitz an einer Olympus E-PL 7) überhaupt nichts mehr „sagt“. (Ich zähle mich zur Kategorie „ambitionierter Amateur“) Ich habe in letzter Zeit nur noch AA-Batterien von Varta Industrial benutzt, und bis im September hat der Blitz auch tadellos funktioniert.
Nachdem ich mal vor Jahren den Batterie-Becher tauschen musste, entnehme ich die Zellen auch nach jedem Urlaub. Soll heißen, ich kann keinen Mangel in dem Sinne feststellen.
Hier werden ich jetzt halt ohne Blitz fotografieren, aber im März geht es auf die Philippinen, und dort sollte alles klappen.
Meine Fragen nun:
Ist der YS evtl. Noch zu retten ?
Wäre der YS-D2 der „richtige“ Nachfolger?
Sollte ein externes Pilot-Licht dazu, und wenn ja, welches ?
Vielen Dank für Eure Hilfe !
 
 

2 Antworten
Tino Moderator hat vor 7 Monaten geantwortet

Hallo Thomas,
das mit dem YS-110 ist natürlich echt ärgerlich. Aber leider kann ich dir die Frage, ob der Blitz noch zu retten ist, aus der Ferne so leicht nicht beantworten.
Grundsätzlich macht es aber kaum einen Unterschied, ob du Akkus oder Batterien einsetzt. (Die Wiederaufladezeit ist etwas anders und der Blitz hat mit Akkus mehr Reserven)

Der YS-D2 ist auf jeden Fall ein Blitz, den du als Nachfolger in Betracht ziehen solltest. Die Leistung liegt sogar über dem des YS-110. Angeschlossen wird der Blitz ja über die selben Anschlüsse, wie der neue YS-D2. Hier empfehle ich dir aber auf jeden Fall den neuen, also die gelbe japanische Version!
Einen ausführlichen Testbericht findest du hier: Sea&Sea YS-D2 Japan

Die ist zuverlässiger als das schwarze Vorgängermodell.
Da du momentan nur mit einem Blitz unterwegs bist, werfe ich auch Mal den INON Z-330 oder den INON D-200 ins Rennen. Die haben einen etwas breiteren Abstrahlwinkel und sind so etwas besser für die Ausleuchtung mit nur einer Lichtquelle geeignet, als der YS-D2.

Hier findest du den Test des INON Z-330 und hier den Testbericht des D-200.

Fotografierst du jedoch viel im Nahbereich (auch Makro) ist eventuell ein kleinerer Blitz eine Alternative.

Schreib doch einfach mal, was deine Haupt-Motive unter Wasser sind.
Dann kann ich dir noch mal weiterhelfen.

Liebe Grüße
Tino

Thomas Kirchrath hat vor 7 Monaten geantwortet

Hallo Tino,
vielen Dank für die superschnelle Antwort.
Zunächst einmal vorab…
Der Blitz hat die Drohungen gehört. Ich habe die Akkus der Tauchlampen (FWT GS-45) versucht, und das hat funktioniert. Anschließend habe ich die „alten“ Batterien verwendet, tadellos.
Inklusive der ersten Fotos von Röhrenaalen (also eher Weitwinkel ), einer Muräne bei der Körperpflege (ca. 50 cm Abstand) und einem Stechrochen in einem Tunnel (ca. 2 m Abstand).
Im Wesentlichen versuche ich mich aber im Nahbereich bis in „fast“ Makro.
Wäre denn dann der Sea&Sea ein gute Ergänzung, also so in Richtung YS-D2 als Hauptblitz und der YS-110 als „Ergänzungsblitz“ ?
Ich benutze ein Arm-System von Easydive, welches sich auch noch problemlos erweitern lässt (Carbon-Arme mit Kugel-Adaptern.

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