Bildbearbeitung für Unterwasserfotos
ein Leitfaden

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Leider kommen nur selten perfekte Bilder direkt aus der Kamera. Zwar lässt sich mit zusätzlicher Beleuchtung unter Wasser einiges machen, doch wer optimale Bilder abliefern möchte ist auf die Nachbearbeitung der Fotos am Computer angewiesen.

Professionelle Fotografen verschwenden einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Zeit für die Nachbearbeitung der Bilder. Der Aufwand ist es wert, denn im Regelfall weiß das Ergebnis zu überzeugen. Nicht umsonst kann man bei guten Bildern behaupten: 50% kommen aus der Kamera. Die anderen 50% aus der Bildbearbeitung. 
 
Software
 

Dabei kommen für die Bildbearbeitung verschiedene Programme zum Einsatz. Die RAW-Entwickler und die Bildbearbeitungsprogramme. So lässt sich mit den RAW-Entwicklern schon einiges aus den Bildern herausholen, was ein zusätzliches Nachbearbeiten in beispielsweise Gimp oder Photoshop überflüssig macht.
 

Bildbearbeitungs- und Montagesoftware

Diese Art von Software richtet sich eher an Profis, die Bildern gezielt manipulieren wollen. Das heißt Fotos zusammen zu fügen, Bereiche und störende Elemente komplett zu entfernen oder mit Ebenen einzelne Stellen im Bild gezielt zu bearbeiten.

Gängige Programme sind hier Adobe Photoshop, Paint.net, Corel PaintShop Pro oder die freie Software Gimp.
 

RAW-Entwickler

Überaus vielseitige aber nicht weniger mächtige Programme sind die sogenannten RAW-Entwickler. Diese bieten die unkomplizierte Möglichkeit sowohl die Rohdatenformate (RAW) als auch JPG Dateien zu entwickeln und damit das Maximum aus den Bildern herauszuholen.
Programme wie Adobe Lightroom oder Phase Ones Capture One bieten neben der grundlegenden Bildbearbeitung auch die Möglichkeit Fotos in Ordnern zu organisieren und zu verstichworten. Die Alternative für Linux-Systeme nennt sich Darkroom. Für Lightroom können hier Entwicklungsvorlagen heruntergeladen werden.

Diese Eigenschaften sind für Fotografen unerlässlich, so lassen sie eine systematische Ablage der Bilder und eine Stichwortbezogene Suche zu.
Leider ist die Verstichwortung recht zeitintensiv, kann aber auf der Suche nach speziellen Fotografien sehr hilfreich sein.
Eine Anleitung für die Verwendung von Stichworten gibt es auf www.tinos-fotoblog.de

Wie oben schon geschrieben ist die Anpassung der Bilder mit Adobe Lightroom oder Capture Onenicht vollkommen ausreichend und überaus einfach.
Neben den üblichen Tonwertkorrekturen bieten diese Programme auch Farbveränderungen, Objektivkorrekturen und Rauschreduzierungen an.

 

Bildbearbeitung in Schritten erklärt

Für die wichtigsten Werkzeuge und Bearbeitungsschritte gibt es hier einen Leitfaden, in dem die Funktionen der Bildbearbeitung erklärt werden:

01 – Bildbearbeitung – Belichtung
02 – Bildbearbeitung – Kontrast
03 – Bildbearbeitung – Weißabgleich
04 – Bildbearbeitung – Sättigung und Farbdynamik
05 – Bildbearbeitung – Farbkorrekturen
06 – Bildbearbeitung – Gradiationskurven
07 – Bildbearbeitung – Schärfen
08 – Bildbearbeitung – Rauschreduzierung
09 – Bildbearbeitung – Beispiele
 

Stichwortlisten

Wer die Software Adobe Lightroom verwendet, kann hier einen Satz an Entwicklungsvorlagen für die Korrektur von Unterwasserbildern herunterladen.

Unterwasserpresets

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